Archive for the ‘Openwrt’ Category

Mobile IPv6

Wednesday, May 30th, 2007

Nachdem ich nun IPv6 benutze will ich natürlich auch die Vorzüge nutzen die das mit sich bringt. Einer davon ist Mobile IPv6, mit dem man immer die gleiche IP Adresse hat egal wo man sich unterwegs gerade mit dem Notbook eingeklinkt hat. Was das bringt? Nun, bestehende TCP-Verbindungen bleiben erhalten wenn man zwischen verschiedenen Netzen wechselt.
Es gibt ein Linux Mobile IPv6 HOWTO das recht einfach aussieht. Das Problem ist, das Mobile IPv6 for Linux für Kernel 2.4 kein IPSec unterstützt, was ja beim Umleiten von Verkehr aus dem Heimnetz in ein anderes Netz doch zu empfehlen ist. Nun benutze ich aber einen speziellen nicht GPL Wlan Treiber auf meinem OpenWRT-Router, den es nur für Kernel Version 2.4 gibt. Also Schach Matt Situation, erstmal Ende der Geschichte.
Man sollte also Kernel 2.6 mit “MIPL Mobile IPv6 for Linux releases 2.0″ benutzen. Nach langem Suchen habe ich bei Golem.de gefunden das Mobile IPv6 wohl mittlerweile im main line Kernel 2.6.19 ist. Das bedeutet das OpenWRT Kamikaze mit 2.6er Kernel schon Mobile IPv6 kann, vielleicht probier ich’s doch mal aus…

Router mit Openwrt

Thursday, August 10th, 2006

Die meisten DSL-Router die man so kaufen kann laufen auf Linux, das von
den Herstellern mit speziellen Treibern ausgestattet wurde um auf
dieser Spezialhardware zu funktionieren. Die Distribution OpenWRT ist ein abgespecktes Linux für mipsel, so heißt die Routerplatform. Die Stable Version gibt es zum Download als Image, welches man am besten per tftp installiert.
Die Konfiguration kann dann komvortabel hauptsächlich via Webinterface
vorgenommen werden. Wer keine außergewönlichen Sachen mit seinem Router
vorhat, der wird sicherlich mit der Stable Version von OpenWRT
glücklich, es gibt einen Paketmanager namens ipkg mit dem
sich Zusatzsoftware bequem installieren läßt. Wenn man mehr will als
die Software, die bei OpenWRT dabei ist, so kann man sich das SDK herrunterladen und darin eigene Software für den Router kompilieren. So ein crosscompile ist nicht gerade einfach und die Dokumentation ist wirklich schlecht.
Learning by example, sprich sich fertige Pakete anschauen ist da die
Devise. Das SDK ist sehr schlau entworfen, es läd den Quellcode
selbständig herrunter und compiled diesen dann nach den Angaben im
Paketfile.Wer nun aber das Abenteuer sucht und mit seinem Router mehr als nur
Pakete maskieren und routen will, der wird im Entwicklungszweig Kamikaze landen. Was kann man schon tolles mit einem Router machen mag sich der ein oder andere fragen. Nun, z.B. der ASUS WL-500gP
hat 2 USB2.0-Ports und darüber kann man dann Festplatte, Soundkarte
oder Drucker anschließen. So kann man einen Router zum Webserver,
Fileserver, Druckserver und Livestreamserver aufpimpen. Spätestens wenn
man anfängt und will eine Soundkarte installieren muss man sich an Kamikaze herranwagen, denn Whiterussian rc5 die aktuelle Stable Version, unterstützt kein Audio.
Das Problem an Kamikaze ist, das man es from scretch kompilieren muss, das heißt svn checkuot und dann happy making. Mit dem buildroot-ng in dem Kamikaze
aus dem svn kommt ist das allerdings kein Problem für Leute mit
laufendem gcc unter Linux, es sollen lediglich Windows DAUs
abgeschreckt werden.

Problematisch an der Hardware ist hauptsächlich der Broadcom WLAN-Chip.
Zum einen gibt es für den 2.4er Kernel einen binary-Treiber (Closed Source) der aber bei mir eine Macke hat und mich nicht auf google.com läßt. Dann gibt es da noch die Neuimplementierung dieses Treibers als open source, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.